Tipps & Wissen

Promotion im Vergleich zu anderen Nebenjobs

Viele Studenten nutzen Promotion, um sich neben dem Studium etwas dazu zu verdienen.
Sie profitieren dabei von den flexiblen Arbeitszeiten und verdienen nicht schlecht – im Vergleich zu anderen Nebenjobs sind das gute Voraussetzungen, um die Nebentätigkeit dauerhaft betreiben zu können.

Vor- und Nachteile von Promotionjobs

Einer der größten Vorteile des Promotionsjobs besteht darin, dass Einsätze flexibel geplant werden können. Auftraggeber sind Promotion-Agenturen, die ihre Aufträge wiederum von großen Kunden bekommen. Viele Einsätze lassen sich an einem Tag erledigen oder dauern maximal 2 – 3 Tage. Es kann sich auch um Wochenend-Einsätze handeln, bei denen an einem oder mehreren Wochenenden hintereinander gearbeitet wird (z. B. bei Verkostungen). So kollidiert man nicht mit Vorlesungszeiten und kann unter der Woche sogar einem anderen Job nachgehen, sofern man Promotion nicht als Studentenjob, sondern als Nebenjob ergänzend zu einer Festanstellung betreibt.
Das Gute daran ist: Da Promotionjobs nicht als Festanstellung zählen, sondern auf selbstständiger Basis laufen, besteht kein Zwang, einen Jobeinsatz annehmen zu müssen. Jeder kann sich ganz individuell die Einsätze heraussuchen und mit seinem Wochenplan abstimmen. Somit profitiert man von einer gewissen Freiheit und bestimmt selbst, wie viel man arbeitet. Urlaube lassen sich genauso problemlos realisieren wie Klausurphasen.
Als Promoter arbeitet man nur, wenn man wirklich kann und will!
Auch das Gehalt bietet Planungssicherheit, denn meistens gibt es einen festen Stundenlohn oder eine vertraglich vereinbarte Tagespauschale. Das Gehalt ist im Gegensatz zu anderen Nebenjobs (z. B. Kellnern) fix und kann sogar noch erweitert werden, wenn es zusätzlich zum Stundenlohn Provisionen für getätigte Verkäufe gibt.
Dafür müssen selbstständige Promoter jedoch auch einigen Verwaltungsaufwand auf sich nehmen. Rechnungen zu schreiben gehört ebenso zum Joballtag wie die Abgabe der jährlichen Steuererklärung oder das Aufschreiben von Fahrtkosten. Kosten tut dies in erster Linie Zeit, die einem niemand bezahlt. Doch die attraktiven Stundenlöhne der Einsätze sorgen dafür, dass es sich lohnt.
Somit ist der Nebenjob auch für andere Zielgruppen, wie z. B. junge Mütter, interessant. Die Einsätze lassen sich prima mit der Kinderbetreuung vereinbaren und sorgen dafür, dass immer noch genügend Freizeit für die Familie bleibt.
Man muss übrigens im Gegensatz zu Hostessjobs oder einem Nebenjob als Umzugshelfer nicht jung, schön oder stark sein – stattdessen genügt es, sich gut bzw. überzeugend ausdrücken zu können und über ein gepflegtes Erscheinungsbild zu verfügen.

Mögliche Einsatzgebiete

Promotions werden heutzutage an vielen Standorten und bei vielen Events eingesetzt, weil Hersteller von Produkten oder Dienstleister ihre Kunden genau dort antreffen möchten, wo sie tagtäglich unterwegs sind. Wer in einem Fitnessstudio an der Anmeldung jobbt, sieht jedes Mal das gleiche Gebäude – Promoter hingegen bekommen viele unterschiedliche Locations zu Gesicht und dürfen sich über spannende Einsätze freuen.
All das kann beispielsweise Promotion sein:
– Verkostungen in Supermärkten (z. B. Smoothies, Champagner, Wein, Schinken)
– Flyer verteilen für ein bevorstehendes Konzert
– als Walking Act oder Maskottchen durch die Innenstadt laufen
– Kreditkarten am Flughafen verkaufen
– Vor Reisebüros Urlaubsreisen bewerben
– In Media-Märkten oder Saturn-Filialen Unterhaltungselektronik verkaufen
– auf Messen auf den Stand aufmerksam machen
Somit ist eine abwechslungsreiche Tätigkeit garantiert. Allerdings erfordert sie auch ein hohes Maß an Flexibilität. Während man beim Kellnern beispielsweise mit dem immer gleichen Speise- und Getränkeangebot zu tun hat, sollte man als guter Promoter fähig sein, sich immer wieder auf neue Situationen und Kundenanforderungen einstellen zu können. Meist erfolgt vorab ein Briefing durch den Auftraggeber, welches die Arbeitsanweisung enthält und verinnerlicht oder zumindest sorgfältig durchgelesen werden sollte. Auch spielt Mobilität eine Rolle – Wer in anderen Städten Übernachtungsmöglichkeiten hat und ein Auto besitzt, hat logischerweise bessere Chancen, mehr Jobaufträge zu bekommen als jemand, der sich nur auf die eigene Stadt beschränkt.

Ein typischer Promotion-Tag

Ein typischer Promotiontag beginnt an einem vereinbarten Treffpunkt. Meistens arbeitet man nicht alleine, sondern im Team, sodass man seine Teamkollegen schon vor dem Arbeitseinsatz kurz kennenlernen kann. Oft ist zum vereinbarten Zeitpunkt jemand von der Agentur vor Ort, welche das Promotionpersonal im Auftrag des Kunden gebucht hat. Manchmal ist auch nur der Kunde mit seinen Ansprechpartnern vor Ort. In beiden Fällen werden von diesen letzte Instruktionen mit auf den Weg gegeben und eventuell T-Shirts verteilt (damit man während der Promotion als Markenbotschafter erkennbar ist).
Danach geht es darum, potentielle Interessenten anzusprechen. Die aktive Kundenansprache ist ein essentieller Teil von Promotionjobs, selbst, wenn es nur darum geht, Flyer zu verteilen. Schließlich müssen diese auf irgendeine Art und Weise unters Volk gebracht werden. Je mehr man dabei strahlt und Leute begeistert, desto besser!
Abends erfolgt die Auswertung der Ergebnisse und die Übergabe dieser an den Kunden (z. B. beim Sammeln von Leads).
Auch Pausenzeiten gibt es. Entweder sind sie vertraglich geregelt oder man spricht sie individuell in der Gruppe ab. Eine halbe Stunde bis Stunde ist je nach Dauer des Einsatzes auf jeden Fall drin. Wer Glück hat, bekommt das Essen vom Kunden gestellt, was allerdings nur selten der Fall ist (auf Messen beispielsweise).