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In 5 Schritten zum perfekten Inserat für Studentenjobs

Studenten sind beliebte Aushilfskräfte. Sie sind zeitlich flexibel, unabhängig und auch für befristete Jobs einsetzbar. Aber was macht ein perfektes Inserat für Studentenjobs aus? Fünf Tipps helfen Ihnen beim Erstellen Ihres nächsten Inserats.

Gekonnt betitelt

Eine Patentlösung für einen richtig guten Titel gibt es leider nicht. Dafür aber einige praktische Tipps, mit denen Ihnen ein interessanter, aussagekräftiger Titel gelingt.
Als Erstes gilt es, Interesse zu wecken. Dabei sollte der Titel aber nicht vage wirken. Optimalerweise vermittelt der Titel potentiellen Bewerbern eine klare Jobvorstellung. Das bedeutet, dass Sie unbedingt eine konkrete Jobbezeichnung angeben sollten, die wichtige Fragen beantwortet. Wird ein Praktikant oder eine Aushilfe gesucht? In welcher Branche wird er jobben? Gegebenenfalls für welche Dauer? Darüber hinaus sollte bei dem Begriff der Jobbeschreibung berücksichtigt werden, was die Studenten in eine Suchleiste eingeben würden. Titel, die noch ein ansprechendes Adjektiv enthalten, haben übrigens eine höhere Erfolgsquote.

Darf ich vorstellen? Unternehmen und Tätigkeitsbereich

Auf den Titel folgt eine kurze Darstellung des Unternehmens. Zeigen Sie in ein paar Sätzen, was Sie machen. Welche(s) Dienstleistung/Produkt bieten Sie an? Wie ist die Arbeitsatmosphäre? Eine kurze Beschreibung dessen, was das Unternehmen den Mitarbeitern bietet, rundet die Beschreibung ab. Angaben wie Verdienst, ein junges Team etc. zeigen dem Bewerber die Vorzüge auf.
Eine ausführliche Tätigkeitsbeschreibung vermittelt einen guten Einblick in den Job und zeigt dem Bewerber, was auf ihn zukommt. Durch eine genaue Aufzählung der täglichen Aufgaben werden falsche Erwartungen vermieden. Das bezieht sich insbesondere auf die konkreten Tätigkeiten im Einzelnen. Sie möchten beispielsweise ein Job-Inserat für einen Studentenjob im Gastronomiebereich aufgeben. In diesem Fall sollte nicht nur der Begriff „Service“ erwähnt werden, sondern auch Aufgaben wie die Aufnahme von Bestellungen, Beratung der Gäste, Abrechnung, Aufräumen.
Bleiben Sie konkret und meiden Sie Floskeln. Auch wenn diese nett klingen, haben sie meist keinen wirklichen Informationsgehalt.

Nicht unterschätzen: Keywords und Layout

Genauere Keywords wie beispielsweise „Nebenjob“ oder „Studentenjob“, lassen das Inserat attraktiver wirken und sind zudem erfolgversprechender als allgemeinere Begriffe wie schlicht „Verstärkung/Student gesucht“. Treffende Keywords beeinflussen auch die Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen. Synonyme oder verwandte Begriffe in der gesamten Stellenausschreibung tragen dazu bei, schneller gefunden zu werden und unterschiedliche Personen anzusprechen.
Auch das Layout spielt eine wichtige Rolle. Zum Einen springen Logos schneller ins Auge. Zum Anderen erhöhen farbige Textbereiche, Absätze oder Fettdruck die Lesbarkeit. Das sorgt für Übersichtlichkeit und führt den Leser so durch den Text, dass ihm die Stichworte oder Sätze auffallen, auf die es Ihnen ankommt. Auch die Call-to-Action sollte sich optisch hervorheben.

Textlänge und Anrede

Was die Länge betrifft, gilt es aufzupassen und den goldenen Mittelweg zu finden. Überwiegend sollte das Inserat klar, knapp und präzise gehalten sein. Allerdings sollte auf verwirrende Abkürzungen verzichtet werden. Trotzdem gibt es Punkte, die es erfordern, kurz ins Detail zu gehen.
Die Anrede sollte der Unternehmenskultur und der Jobbeschreibung angepasst sein. Eine feste Regel gibt es hierfür nicht. In einem lockeren, jungen Promotion-Team kann sich geduzt werden, wohingegen für Jobs einer gehobeneren Branche ein Sie angemessener ist. Wichtig ist, dass Sie vorher eine Variante festlegen. Wird die Anrede später geändert, könnte das irritieren.

Zur Bewerbung motiviert und abschließender Check-up

Den Abschluss bildet eine Call-to-Action – eine Aufforderung, formuliert durch einen kurzen Schlusstext. Eine solche Formulierung könnte lauten: „Du bist der perfekte Promoter? Klicke auf „Bewerbung abschicken“ und wir kontaktieren dich schnellst möglich.“ Bei einem Online-Inserat kann so auf einen Bewerbungs-Button hingewiesen werden. Bei Inseraten in der Papier-Version, sollten die Kontaktdaten des Ansprechpartners stehen sowie die Post- und/oder E-Mail-Adresse.
Damit ist das Stellenangebot fertig geschrieben. Nun lesen Sie es sich laut durch. Korrigieren Sie Passagen, die sich seltsam oder unklar anhören. Versuchen Sie Ihre Anzeige mit den Augen eines Bewerbers zu lesen. Gegebenenfalls tauschen Sie Ihren Firmennamen gegen den einer Konkurrenz aus. Macht das einen Unterschied? Das ist eine gute Methode, den Eindruck zu überprüfen, den Ihr Inserat hinterlassen wird.