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Wie schreibe ich eine gute Stellenanzeige/Inserat für Promotionjobs?

Jedes große Unternehmen braucht sie irgendwann: Promoter. Kurzfristige Angestellte, die Aktionen, neue Produkte, Messen oder Veranstaltungen bewerben, werden immer wieder gesucht. Promotionjobs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch wie erreicht man die guten, zuverlässigen Promoter mit der eigenen Stellenanzeige am besten?

Der richtige Titel, der richtige Aufbau, die richtige Länge der Stellenausschreibung

Der Titel der Stellenanzeige sollte so formuliert werden, dass der Bewerber gleich weiß, um welche Stelle es sich handelt. Gleichzeitig muss sich der Titel von den anderen Job-Inseraten abheben. Hier hilft eine kurze Google-Suche des gewählten Stellentitels, damit die eigene Ausschreibung nicht neben den anderen Promotionjobs untergeht.
Der richtige Aufbau des Inserats ist sehr wichtig, um dem Bewerber alle relevanten Informationen sofort dort aufzuzeigen, wo sie hingehören. Den Beginn sollte immer eine Unternehmensbeschreibung machen, die maximal vier Sätze lang ist. Enthalten sollte sie den Unternehmenszweck, die Branche und möglicherweise auch Unternehmenserfolge.
Im nächsten Schritt geht es um die Tätigkeitsbeschreibung der zu besetzenden Position. Hier sollten die Stelle und das Aufgabengebiet so präzise wie möglich beschrieben werden, um dem Bewerber einen genauen Eindruck seiner zukünftigen Tätigkeit zu geben. Besonders wichtig ist dabei der Stellenumfang (Voll-/Teilzeit, geringfügig etc.), die Befristung, das Arbeitsumfeld und der Kontakt mit Kollegen sowie ausschreibungsrelevante Besonderheiten wie Einsatzorte, Schichtarbeit oder Wochenenddienste.
Um die Position besetzen zu können, müssen die Bewerber Hard und Soft Skills vorweisen können, die letztendlich das Qualifikationsprofil des Bewerbers festlegen. Dabei geht es in erster Linie um den erforderlichen Bildungsabschluss (Ausbildung, Studium, Schulabschluss), die Berufserfahrung und eventuell auch Auslandsaufenthalte. Soll der Bewerber bestimmte Sprachkenntnisse oder bereits erste Erfahrungen mit einer speziellen Software vorweisen können? Ist das Bedienen von Maschinen von Nöten (z. B. Gabelstapler)? Bei den sozialen Kompetenzen gibt es auch bei jedem Arbeitgeber bestimmte Punkte, die erfüllt sein sollten. Ein detailliertes Anforderungsprofil garantiert eine effizientere Vorauswahl der Bewerber. Zum einen können dadurch unpassende Bewerber von einer Bewerbung abgehalten, aber zum anderen auch geeignete Bewerber, die nicht hundertprozentig dem Profil entsprechen, leicht abgeschreckt werden.
Zum Abschluss kommt das Angebot des Unternehmens an den Bewerber sowie die Kontaktinformationen für den Bewerber. Was kann diese Stelle dem Bewerber alles bieten? Warum lohnt sich eine Bewerbung? Da das „attraktive“ Gehalt Auslegungssache ist, muss dem Bewerber hier gezeigt werden, welche Benefits er bei einer erfolgreichen Bewerbung erwarten kann. Viele Bewerber wünschen sich flexible Arbeitszeiten oder Home-Office. Weiterqualifizierungen und Aufstiegschancen sind ebenso wichtig für den weiteren beruflichen Werdegang. Auch regelmäßige Team-Events, technische Ausstattung (Handy, Laptop) bis hin zu täglich frischem Obst können das besondere Etwas sein.
Die Länge der Stellenanzeige sollte eine Seite nicht überschreiten. Alle Informationen sollten so kurz und präzise wie möglich vermittelt werden.

Die suchmaschinenoptimierte Stellenausschreibung

Bei der Suche nach Promotern sind die verwendeten Kanäle entscheidend. Da es um Promotionjobs geht, sind Offline-Jobbörsen, die Agentur für Arbeit und auch Tageszeitungen eher zweitrangig. Auch mit Headhuntern schießt das Unternehmen wohl über das Ziel hinaus. Personalvermittlungen könnten bei kurzfristigen Besetzungen eventuell helfen, aber der Fokus sollte auf Online-Jobbörsen, sozialen Netzwerken und Youtube liegen. Auch Veranstaltungsmagazine oder die unternehmenseigene Homepage sind gute Anlaufstellen. Das Zauberwort heißt in jedem Fall: Keywords, Keywords, Keywords. Falls diese nicht klar sind, kann eine kurze Google-Suche nach passenden Schlagwörtern helfen, die Anzeige suchmaschinenoptimiert zu schreiben.
Weiterhin ist die Gestaltung des Inserats wichtig. Die Verwendung des Corporate Designs und die sichtbare Platzierung des Unternehmenslogos bilden die Basis. Zusätzlich sollte die Stellenanzeige für mobile Endgeräte optimiert, in Auflösung und Qualität auf das Medium abgestimmt und gut lesbar sein.

Die Besonderheiten bei Promotionjobs

Wer Promoter sucht, sollte sich in deren Situation begeben, um die Anzeige passgenau formulieren zu können. Als Promoter muss man sich entscheiden, ob man in die Selbstständigkeit geht und auf eigene Rechnung arbeitet oder in ein Angestelltenverhältnis. Dabei kann der Stundenlohn sehr unterschiedlich ausfallen. Außerdem stehen Promoter häufig vor der Wahl, ob sie nur geringfügig beschäftigt sein oder mehr Geld verdienen wollen.
Gute Promoter können sich die Stellen aussuchen. Aus diesem Grund ist es für Unternehmen, die auf zuverlässige Promoter angewiesen sind, enorm wichtig, die Stellenausschreibung möglichst passend zu verfassen. Wichtig ist es auch, alle Informationen in das Job-Inserat aufzunehmen. Konkret sollten der Einsatzort, die Reisebereitschaft, Schichtarbeit und mögliche Wochenenddienste auf jeden Fall Erwähnung finden.

Was noch zu beachten ist

Das Werben um qualifizierte Bewerber ist in der heutigen Zeit genauso wichtig wie das Werben um Kunden. Dabei ist eine sachliche Formulierung nicht zwingend nötig. Stellenanzeigen sollten nicht zu überladen sein, aber dennoch alle relevanten Informationen kurz und präzise beinhalten. Hier müssen Unternehmen den Spagat zwischen ansprechender Formulierung und Informationsvermittlung schaffen.
Zum aktiven Recruiting gehört auch ein prominenter „Jetzt bewerben“-Button. Es ist nachgewiesen, dass dieser „Call to Action“ zu höheren Bewerberzahlen führt.
Aber auch auf traditionelle Weise kann man die optische Gestaltung mit kreativem Design verbinden. Die Formatierung der Stellenanzeige mit zentriertem Ausschreibungstitel und hervorgehobenen Informationen (fett, kursiv etc.) sind einfache, aber effektive Mittel. Unterstützend lockern Absätze und Zwischenüberschriften, Stichpunkte für Aufzählungen und Unternehmensbilder die Stellenausschreibung auf.